Herzlich willkommen!

... auf der Webseite des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF).

Das ICBF ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Universitäten Münster, Nijmegen und Osnabrück. Grundlage für das ICBF ist das 1998 vereinbarte Network of Euregional Universities, an dem die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Radboud Universiteit Nijmegen und die Universität Osnabrück beteiligt sind.

Ziel des Instituts ist die Bündelung und Ergänzung der Erfahrungen und Kompetenzen der genannten Hochschulen auf den Gebieten Begabungsforschung, Begabtenförderung sowie Aus- und Weiterbildung im Bereich der Individuelle Förderung und Talententwicklung.

Auf unserer Homepage finden Sie neben aktuellen Meldungen auch grundlegende Informationen zu den Arbeitsschwerpunkten, dem Team und Kooperationen sowie zu aktuellen Forschungsergebnissen und Publikationen.

News & Aktuelles

Dr. Hans Riegel-Fachpreise | Jury zeichnet 19 Schüler aus

ZuschnittAuszeichnungen in naturwissenschaftlichen Fächern / Insgesamt mehr als 7.000 Euro Preisgeld

Zum zehnten Mal haben die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU), das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und die Dr. Hans Riegel-Stiftung jetzt die Dr. Hans Riegel-Fachpreise 2019 für Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik (MINT-Fächer) verliehen.

Bei dieser langjährigen Kooperation sollen außergewöhnliche Leistungen begabter Schüler und Schülerinnen belohnt und gefördert werden. Junge Talente können so frühzeitig entdeckt und für ein zukünftiges Studium begeistert werden. „Dieser Preis für herausragende Facharbeiten in MINT-Fächern leistet einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Förderung der Schüler im Hinblick auf die individuelle Interessensentwicklung und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme“, betont Christian Fischer, Professor für Begabungsforschung und individuelle Förderung an der WWU.

Professor Dr. Klaus Anderbrügge, stellv. Vorsitzender des Kuratoriums der ICBF-Stiftung, und Peter Laffin, Projektleiter der Dr. Hans Riegel-Stiftung, zeichneten die Verfasser der jeweils drei am besten bewerteten Arbeiten in jedem Fach mit insgesamt mehr als 7.000 Euro aus.

In diesem Jahr entschied sich die Experten-Jury der WWU Münster unter 99 eingereichten Arbeiten für zehn Schülerinnen und neun Schüler, die mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten überzeugten. Die jungen Talente beschäftigten sich mit vielfältigen Themen wie beispielsweise der Wirkung von Glyphosat auf Kleintiere, der Stadt der Zukunft oder der Dicke eines Haares.

Eine Fachjury, bestehend aus Professoren und Professorinnen der Universität, begutachtete und bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien. Maßstäbe für die Prämierung sind die Formulierung einer konkreten Forschungsfrage, die Darstellung des Wissensstands zum jeweiligen Sachgebiet, das selbstständige Experimentieren der Schüler und die kritische Auseinandersetzung mit praktischen Forschungsmethoden wie beispielsweise Interviews oder Befragungen.

Peter Laffin, Projektleiter der Dr. Hans Riegel-Stiftung, freut sich über die Kontinuität der Talentförderung. „Unsere Stiftung begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in ein naturwissenschaftliches Studium oder einen technischen Beruf. Mit diesem Wettbewerb finden und fördern wir die Talente, die Deutschland in Zukunft als gut ausgebildete Fachkräfte benötigt.“

Die Preise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten, 400 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrer.

(Bericht der WWU Münster | upm | jah)

Weitere Informationen, eine Fotogalerie sowie den Videomitschnitt der Preisverleihung entnehmen Sie bitte unserer Themenseite

 

Konferenz ECHA 2020

Für die vom 9. – 12. September 2020 stattfindende 17. ECHA 2020 Conference ist es nun möglich, Abstracts einzureichen. Genaue Details dazu finden Sie unter diesem Link.

Förderinitiative Leistung macht Schule: Teilprojektverbund 4–6 „diagnosebasiertes individualisiertes Fordern und Fördern“

32 Projektschulen aus 15 Bundesländern haben sich gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des ICBF auf den Weg gemacht, Konzepte und Projekte zum diagnosebasierten individualisierten Fordern und Fördern an ihren Schulen zu implementieren. Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP):

  • Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potenzial- und prozessorientierter Diagnostik"
  • Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“
  • Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.

Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und verfolgen in ihrer Kopplung miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potenziale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen. Für Teilprojekt 6 lautet das Ziel, Konzepte und Projektansätze zur Förderung von potenziell leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen oder aus kulturell und sozial benachteiligten Lagen zu entwickeln und umzusetzen, so dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarfen Formate des selbstregulierten forschenden Lernens sinnvoll nutzen können.
Die Forder- und Förderkonzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den 32 Projektschulen entwickelt und evaluiert, um eine Passung für den Einsatz im Regelunterricht sicherzustellen. Während einige der Schulen diFF-Projekte vorerst in Drehtürmodellen umsetzen, wagen erste Schulen bereits den Schritt, dieses mit ganzen Klassen, teilweise sogar Jahrgängen durchzuführen. Besonders spannend sind in diesem Zusammenhang die Impulse, die das diFF-Projekt auf der unterrichtlichen Ebene auch für die Schulentwicklungsprozesse an den Schulen setzen. Im Weiteren werden die bisherigen Instrumente und Materialien gemeinsam mit den Schulen weiterentwickelt und Evaluationspakete zur Wirksamkeitsüberprüfung eingesetzt.

Begleitende Wissenschaftler*innen der WWU sind Herr Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, und Frau Dr. Fischer-Ontrup, Geschäftsführerin des ICBF.

 

Einblick in die Teilprojekte 4–6 der Förderinitiative „Leistung macht Schule“

Die Grundschule Goethe in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) ist eine von 32 LemaS-Projektschulen, die gemeinsam mit dem ICBF noch bis Ende 2022 Projekte und Materialien zum selbstregulierten forschenden Lernen entwickelt und erprobt.

In einem Interview berichtet unsere Ansprechpartnerin Daniela Cherubim von ihren Erfahrungen des ersten Jahres. Das vollständige Interview gibt es >> hier zu lesen.

 

LemaS-Jahrestagung vom 19. - 21.09.2019 in Karlsruhe

lemasIm Rahmen der Initiative „Leistung macht Schule“ (LemaS), an der auch das ICBF beteiligt ist, fand vom 19. - 21.09.2019 die diesjährige Jahrestagung in Karlsruhe statt. LemaS ist ein bundesweites Forschungs- und Schulentwicklungsprojekt zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schüler*innen. Die jährlichen Tagungen dienen dem inhaltlichen Austausch und der Vernetzung von Wissenschaftler*innen und Lehrer*innen in und über die einzelnen Teilprojekte der Initiative hinaus.

Das Programm der Jahrestagung setzte sich sowohl aus spezifischen Angeboten zur Weiterarbeit an den 22 Teilprojekten als auch aus teilprojektübergreifenden Angeboten zur kontinuierlichen Professionalisierung aller LemaS-Akteure zu den zentralen Themen der leistungs- und potenzialfördernden Schul- und Unterrichtsentwicklung zusammen. Zur Eröffnung der Jahrestagung kamen neben der Bundesbildungsministerin Anja Karliczek auch der Präsident der Kultusministerkonferenz, Prof. Dr. R. Alexander Lorz sowie LemaS-Verbundkoordinatorin Prof. Dr. Gabriele Weigand gemeinsam auf das Podium, um über Chancen und Herausforderungen des Großprojekts zu diskutieren. Beim anschließenden Blitzlicht aus der Wissenschaft positionierten sich vier Projektleitende, unter ihnen Prof. Dr. Christian Fischer vom ICBF, zu LemaS als Vision für ein neues Bildungsverständnis.

Darüber hinaus boten Wissenschaftler*innen des ICBF sowie weitere Beteiligte der WWU im Rahmen des dreitägigen Tagungsprogramms mehrere Workshops und Vorträge zu den in Münster angesiedelten Teilprojekten an (4–6 „Diagnosebasiertes individualisiertes Fordern und Fördern (diFF)“, 3 „Förderung besonders leistungsfähiger SuS in MINT-Fächern in den Übergängen Kita-Grundschule und weiterführende Schule“, 8 „Diagnosebasierte individuelle Förderung (potentiell) leistungsstarker SuS im Regelunterricht im Fach Mathematik“,14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“).

Insgesamt kann auf eine umfangreiche und erfolgreiche Tagung zurückgeblickt werden, die einen Austausch auf Augenhöhe zwischen Bildungspolitik, Begabungs- und Begabtenforschung und Schulpraxis ermöglichte.


Weiterführende Informationen zum Forschungsverbund LemaS finden Sie hier.

Mehr zur LemaS-Jahrestagung in Karlsruhe finden Sie hier.

Multiplier Event CoTalent - Münster

Im Rahmen des Erasmus+-Projektes „CoTalent“ veranstaltet das ICBF am 21. und 22. November 2019 im Franz-Hitze-Haus eine 2-tägige, internationale Tagung.

Unter dem Motto „Europe cannot afford to lose talent“ sind Lehrende wie auch Studierende aus Europa eingeladen, sich zum Thema Begabungs- und Talententwicklung an Hochschulen und Universitäten miteinander auszutauschen und erste Produkte des laufenden Projektes zu testen.

‚Wie können talentierte und motivierte Studierende in Lehrveranstaltungen entdeckt und herausgefordert werden? Welche Aspekte von Begabungsförderung setze ich als Lehrende*r schon um und wo wünsche ich mir noch Unterstützung? Welche Perspektive haben Studierende zur Begabtenförderung an ihren Hochschulen?‘ sind nur einige der Fragen, mit denen wir uns während der Tagung gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden auseinandersetzen möchten. Herr Prof. Dr. Christian Fischer wird im Rahmen der englisch-sprachigen Tagung einen Impulsvortrag zum Thema Begabungsförderung und Talententwicklung in Deutschland halten. Weitere Vorträge sowie praktische Workshops runden das Programm der Tagung ab.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Lehrende/Mitarbeitende und Studierende aus Deutschland kostenlos, sofern Sie nicht der Universität Münster zugehörig sind.

Außerdem wird eine Übernachtung im Franz-Hitze-Haus, in dem die Tagung stattfindet, übernommen. Für Studierende außerhalb NRWs ist es unter Absprache zudem möglich, einen Teil der Reisekosten zu übernehmen.

Durch die Inanspruchnahme der Erasmus-Staffmobility können auch Reisekosten der Dozierenden übernommen werden.

Eine Anmeldung ist via E-Mail möglich.

EGIFT Summer School

EgiftSummerSchoolDas Erasmus+-Projekt „EGIFT“ – Development of an Online Programme for Teachers of Gifted Students in Regular Classrooms, an dem das icbf als eine von insgesamt neun Partnerinstitutionen teilnimmt, endet nach drei Jahren am 31. August 2019.
Das Projekt bietet online englischsprachiges Kursmaterial für interessierte Lehrkräfte an, die sich im Bereich der Identifizierung und Förderung von begabten Kindern weiterbilden möchten. Insgesamt werden mit den fünf Bereichen „Identification of Gifted Pupils“, „Lived Experiences in Supporting Gifted Pupils“, „Social and Emotional Wellbeing of Gifted Pupils”, „Teaching Strategies for Gifted Pupils” und „Curriculum Development for Gifted Pupils” unterschiedliche Aspekte der Förderung abgedeckt.
Das ICBF hat im Rahmen des Projektes vom 15. - 19. Juli 2019 eine internationale Summerschool mit insgesamt 32 Teilnehmenden Lehrkräften, PsychologInnen und weiteren pädagogischen Fachkräften ausgerichtet. Schwerpunkt der Summer School lag neben wissenschaftlichen Vorträgen rund um das Thema Begabungsförderung auf dem internationalen Austausch und der Vernetzung der Teilnehmenden. Geleitet wurde die SummerSchool von Dr. Anne Vohrmann.
Weitere Informationen zum EGift-Projekt finden Sie an dieser Stelle

WCGTC Nashville 2019

Vom 24. – 28. Juli 2019 fand in Nashville, Texas, die 23. Weltkonferenz zum Thema Begabungen, Talente und Potenziale statt. „A World of Possibilities: Gifts, Talents, & Potential“ war der Titel der internationalen Konferenz, mit ReferentInnen aus über 43 Ländern. Neben den sechs Keynotes zum Thema wurde die Konferenz durch Workshops, Posterpräsentationen und Vorträge abgerundet.

Prof. Dr. Christian Fischer hat mit seinem Beitrag „Self-Regulated Learning Strategies for Twice Exceptional Learners” einen Fokus auf die Bedürfnisse mehrfach außergewöhnlicher Kinder im Bereich des Lernens innerhalb wie außerhalb von Schule gelegt. Die 24. WCGTC Konferenz findet vom 1. bis 5. August 2021 in Dubai, UAE, statt.

Steam+ | neues Erasmus+ Projekt startet im Januar 2020

oie transparentGemeinsam mit 17 europäischen universitären wie außeruniversitären Partnern hat das ICBF erneut erfolgreich den dritten Erasmus+-Antrag in vier Jahren eingereicht. Europa sieht sich mit verschiedenen Problemen wie etwa dem Klimawandel oder sauberer Energiegewinnung konfrontiert. Oftmals stehen hierbei MINT-Bereiche im Fokus der Lösungsfindung, es wird jedoch auch die Expertise weiterer Fächer benötigt, um kreative und hilfreiche Lösungswege zu entwickeln. „We need to use brains, hearts and hands of all talents to tackle these challenges”, heißt es nicht umsonst im eingereichten Antrag.

Das Projekt „Steam+ Innovating STE(A)M in Higher Education with Transdisciplinary Talent Programs“ folgt daher einem holistischen Ansatz. Ziel ist es, politischen Entscheidungsträgern Instrumente zur Verfügung zu stellen, die es ermöglichen, neue Generationen auf die Lösung unterschiedlicher Probleme vorzubereiten.

Das Steam+-Projekt nutzt die Erfahrungen und das Wissen verschiedener Fachbereiche, um europaweit in innovativen Lernlaboren talentierte Studierende und ihre Dozierenden zusammenzubringen. Hierbei sollen nicht nur Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen entwickelt werden, sondern auch Hinweise für die Umsetzung der Ergebnisse aus diesen innovativen Lernlaboren gesammelt und systematisiert werden.

Das ICBF leitet im Projekt mithilfe von reedu.de die Erstellung eines Manuals für politische Entscheidungsträger, dessen Fokus auf der Etablierung solcher herausfordernden Angebote für Studierende der STEAM-Fächer liegt. Die Erkenntnisse des Projektes sollen auch nach Ablauf des Projektes in Form von eigenen, innovativen Lernlaboren umsetzbar sein. Das Projekt läuft über drei Jahre und beginnt im Januar 2020. Ein erstes Treffen des Steering Committee findet am 5. & 6. März 2020 in Groningen statt.

Eine Zusammenfassung des Projektes und eine Auflistung der beteiligten Partner können Sie hier herunterladen.

 

Lernstrategiekurs 2020 – Neue Termine

IMG 3828Der Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten findet das nächste Mal im Frühjahr 2020 statt. Das erste Kurswochenende, an dem wir uns mit Lernstrategien der Bereiche Informationsverarbeitung, Motivation und Selbststeuerung beschäftigen, findet am 07. und 08. Februar 2020 statt. Das Folgewochenende richtet sein Augenmerk neben der Reflexion des ersten Wochenendes  auf Präsentations- und Vortragsstrategien  und findet am 20. und 21. März 2020 statt. Der Kurs richtet sich an Kinder der fünften bis einschließlich siebten Klasse. Für Eltern gibt es die Möglichkeit optional ein Elterntraining zu besuchen.

Weiterführende Informationen zum Kursangebot finden Sie hier.

Eine Anmeldung ist nach einem persönlichen Telefonat mit Frau van Gerven möglich.